Am Samstag, den 22. April finden Sie auch unsere Stopfstube am Ländtor

 

 

Unser Beitrag zu den Engagement-Helden am 22. April

 

Gemeinsam Nadel und Faden schwingen, Tipps und Tricks von anderen abschauen, den eigenen Lieblingsstücken ein längeres Leben geben – und gemeinsam viel Spaß haben!

Wir suchen Freiwillige, die anderen zeigen können, wie sie ihre Kleidungsstücke ausbessern können - Socken stopfen, Risse flicken, Pullover ausbessern, Flicken aufnähen, Knopf annähen oder auch, welche Möglichkeiten es gibt, kreativ mit beschädigter Kleidung umzugehen. Sie können sich auf der Aktionsseite der fala anmelden, wenn Sie zwischen 11.00h und 14.00h eine oder zwei Stunden Zeit haben.

https://www.freiwilligen-agentur-landshut.de/projects/engagement-helden/

Wir bieten allen anderen an, am Samstag zwischen 11.00h und 14.00h zu unserem Pavillon am Ländtor zu kommen. Bringen Sie ihr kaputtes Kleidungsstück mit - um zu lernen, wie dieses geschickt repariert werden kann oder auch, um zu zeigen auf welche Weise Sie es flicken. Sie können spontan am Samstag ohne Anmeldung zu unserem Pavillon kommen.

 Bürgerstiftung unterstützt die Frewilligenagentur Landshut  

Worum geht es?

Die Freiwilligenagentur Landshut fala und die Bürgerstiftung Landshut organisieren dieses Jahr im April unter dem Motto "Engagement-Helden" erstmalig Familien-Freiwilligentage vom 20. April bis zum 22. April.

Hauptveranstaltungstag ist am Samstag, 22.04., mit einem zentralen Standort am Ländtor. 

Was ist unser Ziel?

Wir möchten viele Organisationen und Institutionen ansprechen, die mit Ehrenamtlichen arbeiten.

In vielen Städten gibt es bereits Freiwilligentage, deren Schwerpunkt darauf liegt, sich an diesen Tagen nicht nur zu informieren und Flyer mitzunehmen, sondern tatsächlich etwas Sinnvolles zu tun. Dies soll Motivation sein, sich längerfristig ehrenamtlich zu engagieren.

Der Einsatz erfolgt überwiegend bei den Einsatzstellen vor Ort, aber es sind auch Mitmach-Aktionen am Ländtor geplant.

Beispiele für mögliche Aktionen sind: Legorampen für Rollstuhlfahrer bauen, Schulweg vom Müll befreien, bei der Tafel helfen, Insektenhotels bauen, Sprach-Café für Muttersprachler und Geflüchtete aus der Ukraine ... und vieles mehr.

Das Besondere an unserem Tag ist, dass wir gezielt Familien ansprechen möchten, sich gemeinsam zu engagieren, wobei wir den Begriff "Familie" sehr weit fassen. 

" Jeder und jede kann sich an einem oder mehreren dieser Tage ehrenamtlich bei einer sinnstiftenden Mitmach-Aktion einbringen – egal, ob jung oder alt, Oma, Opa, Enkel, Eltern, Jugendliche, Tante, Onkel, Freunde, Kolleg:innen… Die Familien-Freiwilligentage ermöglichen es, Freizeit mit seinen Herzensmenschen zu verbringen und dennoch gleichzeitig Gutes zu tun."

 

Barbara Beddrich übernimmt den Vorsitz

 

Nach coronabedingter Verzögerung standen heuer die Neuwahlen sowohl des Stiftungsrates als auch der Vorstandschaft auf der Tagesordnung der Bürgerstiftung. Die Diplom-Kauffrau und Dozentin Barbara Beddrich übernimmt den Vorsitz des Vorstandes, dem Stiftungsrat steht weiterhin Susanne Fischer vor.

Die Vorstandsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf hatte schon länger ihren Rückzug angekündigt und wollte aus gesundheitlichen Gründen einen Schritt zurücktreten und vom Stiftungsrat aus ihren Teil für einen gedeihlichen Übergang in frische Hände tun.

 

Susanne Fischer, wiedergewählte Vorsitzende des Stiftungsrates: „Wir haben uns schon seit Monaten auf die Suche nach neuen Köpfen gemacht und haben nun, da sich Oliver Wunsch und Franz Niehoff aufgrund anderer Ehrenamts-Prioritäten nicht mehr zur Verfügung stellten, vier Stiftungsrats-Neuzugänge.“ Mit der Kinderärztin Maria Fleischhauer und der Volkswirtin Dr. Malika Naumova (stellv. Vorsitzende des Stiftungsrates) erweitern zwei Stiftungsrätinnen aus Kasachstan die Bandbreite des Gremiums um Einblicke in das Leben von Migrantenfamilien in Landshut. Friederike Appold wechselte wie ihre Vorstandskollegin Anke Humpeneder-Graf ebenfalls in den Stiftungsrat, um mit dem zeitlichen Engagement eine Spur kürzer zu treten.

 

Barbara Beddrich, die dreißig Jahre lang an der Sparkassenakademie Landshut als Referentin und Dozentin tätig war, hatte die Bürgerstiftung vor fünf Jahren kennengelernt, als sie von der Stiftung um die Workshopleitung der „Zukunftswerkstatt“ gebeten worden war. „Da war ich so fasziniert von der Power und der Leistungskraft in diesem Gremium, dass ich dann auch gleich Stifterin geworden bin.“ Seitdem hat sie den Kontakt zu den Handelnden gehalten und konnte sich nun, im beruflichen Ruhestand, eine aktive Rolle vorstellen. Mit richtig viel Energie schlüpft sie nun in die, wie sie sagte, „großen Fußstapfen“ ihrer Vorgängerin, möchte deren „Leidenschaft und Schaffenskraft“ weiterführen: „Die Messlatte liegt sehr hoch“.

Anke Humpeneder-Graf ist voller Freude über ihre Nachfolgerin: „Sie hat das Feuer für die Stiftung, das mir zuletzt aufgrund gesundheitlicher Probleme ein Stück weit verlorengegangen ist. Ich freue mich, dass der Vorsitz der Stiftung in so gute Hände übergeht und will durch meinen Wechsel in den Stiftungsrat an einem möglichst harmonischen Übergang mitarbeiten.“ Denn es gibt weiterhin ein breites Aufgabenfeld für die Stiftung, zum Gedeihen der Stadt und der Region Landshut.

 

Thomas Küffner fungiert weiterhin als Schatzmeister und Susanne Fischer, Josef Wirkert, Bojana Moosbühler, Christine Vincon und Rainer Griedl wurden im Stiftungsrat wiedergewählt. Alle Handelnden der Stiftung arbeiten ehrenamtlich.

 

 

Zu den Bildern (Fotos: Alexey Naumov): Vorstand (Thomas Küffner bleibt Schatzmeister, Barbara Beddrich übernimmt den Vorsitz) und Stiftungsrat (v.l.n.r.: Malika Naumova, Franz Niehoff (verlässt den Stiftungsrat), Anke Humpeneder-Graf, Bojana Moosbühler, Rainer Griedl, Josef Wirkert, Maria Fleischhauer (es fehlen Christine Vincon und Friederike Appold).

 

 

Tutzing-Sonntagsvorlesungen werden für Gehörlose zugänglich

 

Die Bürgerstiftung Landshut unterstützt den Landshuter Freundeskreis im Freundeskreis der evangelischen Akademie Tutzing, um die Vorträge im aktuellen Veranstaltungsprogramm durch Gebärdendolmetscher zu unterstützen. Am Rand des Vortrags von Dr. Barbara Zehnpfennig in der Christuskirche, überbrachte Anke Humpeneder-Graf die Summe von 600 Euro und die guten Wünsche ihrer Kollegen aus Vorstand und Stiftungsrat: „Wir tragen gerne dazu bei, den Adressatenkreis der hervorragenden Vortragsreihe auszuweiten um einen Personenkreis, dem diese Möglichkeit bisher verschlossen war“.

Dr. Matthias Flothow und Holger Peters vom Tutzing-Organisationsteam bedankten sich herzlich für die Unterstützung, mehr Inklusion durch Gebärdensprache zu ermöglichen. Die beiden Gebärdendolmetscherinnen Anika Loidl und Pia Koch hatten alle Hände voll zu tun, die anspruchsvolle Sonntagsvorlesung „Rechtfertigung des Bösen? Hitlers ‚Mein Kampf‘“ simultan zu übersetzen.

 

Zum Bild (Foto: Ludwig Straßburger): Beim ersten der vier Sonntagsvorträge, die von der Bürgerstiftung Landshut unterstützt werden: Anke Humpeneder-Graf von der Bürgerstiftung mit den Organisatoren Holger Peters und Matthias Flothow (von links) und den Gebärdendolmetscherinnen Anika Loidl und Pia Koch.

 

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