Essen, Tanzen und Teezeremonie beim Frühlingsfest

Ein großer Erfolg war unser erstes Landshuter Nauryz-Frühlingsfest. Trotz der gleichzeitigen Eröffnung der Landshuter Frühlingsdult war der Veranstaltungsort Metis im Innen- und im Außenraum dicht gefüllt und die Essenstheke eng umlagert. Der köstlich-exotische Duft von Plov umwehte das Geviert zwischen Jägerwirt und Isar, wurde er doch im Freien im originalen Kazan zubereitet.

So original, wie auch die anderen Kulturgüter aus Zentralasien, die sich beim Frühlingsfest den internationalen Gästen präsentierten. Neben dem Essen waren das auch Musikinstrumente, Musik, Trachten, Teppiche und eine Teezeremonie aus Kasachstan, Kirgisien und Usbekistan.

Es wurde ausgelassen gefeiert, wie in Kasachstan: „Erst essen wir, dann tanzen wir, immer abwechselnd“, erklärte eine Dame im traditionellen Gewand und holte auch interessierte Neulinge auf die Tanzfläche unter den Bögen der Metis. Gekocht und gebacken hatten die vielen Ehrenamtlichen rund um Malika Naumova und die Bürgerstiftung Landshut. Naumova, Mitglied des Stiftungsrates der Bürgerstiftung, hatte die Idee, dieses Fest auch in Landshut zu feiern. Zusammen mit Anke Humpeneder-Graf von der Bürgerstiftung eröffnete sie das Fest, beide kamen in ihrer Tracht. „Um zu zeigen“, so Humpeneder-Graf, „dass wir, egal aus welcher Kultur wir kommen, hier in Deutschland in Vielfalt zusammenkommen können.“

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Es hat uns sehr gefreut, dass wir an unserem Stand am Wochenende so viele interessante und schöne Gespräche führen durften und unsere selbstgebackenen Plätzchen, Apfelringe und Mandel verkaufen konnten. Sonntagabend hieß es dann: Ausverkauft!

Der Erlös kommt dem Kinderhaus an der Daimlerstraße für einen Ausflug der Kinder zusammen mit ihren Eltern in den Tierpark zugute.

Die Bürgerstiftung Landshut ist in diesem Jahr während der Adventszeit mit  einem Stand in der Altstadt vertreten. Sie treffen uns dort am Samstag, den 13. Dezember und am Sonntag, den 14. Dezember in der Zeit von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr an.

Sie sind herzlich eingeladen, an diesen beiden Tagen an unserem Stand vorbeizuschauen.

Spende für internationales Friedensprojekt mit Landshuter Jugendlichen übergeben. Foto: Th. Küffner, N. Bebawy; A. Humpeneder-Graf

Acht Tage lang trifft sich in Landshut eine Gruppe von Jugendlichen aus drei Ländern (Deutschland, Frankreich und Armenien), um sich mit dem Friedens- und Demokratieprojekt „Make Peace not War“ zu beschäftigen. Es ist der letzte Teil des auf drei Begegnungen ausgelegten Projektes, die bereits in Frankreich und Armenien stattfanden. Die beteiligten deutschen Jugendlichen kommen dabei aus Stadt- und Landkreis Landshut.

Die Vorsitzenden der Bürgerstiftung Landshut, Thomas Küffner und Anke Humpeneder-Graf übergaben für dieses „eindeutig förderungswürdige Projekt“, wie Küffner feststellte, eine Spende von 500 Euro an Nader Bebawy, der die Durchführung in Landshut ehrenamtlich organisiert und leitet.

Im Jugendwohnheim des Jugendsozialwerks Landshut, wo die Jugendlichen in der Zeit Unterkunft finden, können somit Zeitzeugen befragt, Workshops und Kulturabende durchgeführt sowie Podcasts aufgenommen und Ausflüge gestartet werden, unter anderem ins Konzentrationslager Dachau.

Die konkreten inhaltlichen Ziele des Projekts sind die Förderung von historischem Bewusstsein, die Stärkung der Medienkompetenz und Ausdrucksfähigkeit junger Menschen und die Anregung von demokratischer Beteiligung und zivilgesellschaftlichem Engagement. Gefördert wird das vom Verein Europas Erfolg e.V. verantwortete Projekt vor allem vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und vom Bayerischen Jugendring.

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