Wie jeder von uns, so blickt auch die Bürgerstiftung auf ein Jahr mit besonderen Herausforderungen zurück. Vieles, was geplant war, konnte nicht durchgeführt werden, so auch unser Stifterforum und die Neuwahlen von Vorstand und Stiftungsrat. In enger Absprache mit der Stiftungsaufsicht der Regierung haben wir diesen Termin in das nächste Jahr verschoben und hoffen, dass sich die Corona-Situation bis dahin verbessert hat.

Dem Diktum unserer Bundeskanzlerin, „im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge“ folgend, haben wir einen Projektwettbewerb ausgeschrieben, um coronasichere Projekte in den Bereichen „Kinder & Jugend“, „Seniorinnen & Senioren“ und „Kunst & Kultur“ ins Leben zu rufen und zu unterstützen. Mehr dazu in Kürze.

Zum Bild (Foto: Christine Vincon): Das Bürgerstiftungmotto „Sei Landshut“ ist auch in der Corona-Pandemie unsere Devise.

 

 

Erneute Gütesiegel-Zertifizierung für die Landshuter Bürgerstiftung

 

Zum fünften Mal in Folge wurde die Bürgerstiftung Landshut nun mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ausgezeichnet. Dieses Siegel belegt, dass die Landshuter weiterhin die „10 Merkmale einer Bürgerstiftung“ erfüllen, die sie unter anderem zu Unabhängigkeit, Gemeinwohlorientierung, Transparenz und offenen Strukturen verpflichtet. Dieses Gütesiegel, das jeweils für drei Jahre verliehen wird, haben die Landshuter schon seit ihrer ersten Bewerbung, 2009, ohne Pause inne. Am 6. März wurde das neue Siegel in der Münchener LMU verliehen.

„Es ist jedesmal eine Menge Papierkram, der der Verleihung vorausgeht. Wir müssen uns praktisch nackt ausziehen und alles, was die Stiftung macht, säuberlich belegen“, so beschreibt Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf das Verfahren, für das Tätigkeitsberichte, Entscheidungsträger und viele, viele Zahlen nachgefragt werden. Nur so ist die Transparenz gegeben, die eine der Voraussetzungen für das begehrte Siegel ist. Mittlerweile hat die dem Zuschlag vorgeschaltete Jury ihre inhaltliche Prüfung der eingereichten Unterlagen noch weiter verstärkt, sodass die Familie der Gütesiegel-Bürgerstiftungen immer exklusiver wird.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen attestiert den so ausgezeichneten Bürgerstiftungen, dass sie wirklich etwas bewegen. Sie stellen die größte Gruppe lebender Stifter, sind offen für neue Themen und kreative Projektideen und zeichnen sich durch ihre Unabhängigkeit aus, die sie vor Instrumentalisierung durch einzelne andere Akteure schützt.

Die Bürgerstiftung Landshut hat in den letzten Jahren viel gearbeitet, die Vorstände und die Stiftungsräte haben für die Stadtgesellschaft viel erreicht und die Landshuter Stiftung ist beträchtlich angewachsen, ist mittlerweile auch für Treuhandstifter interessant geworden. „Aber wir stoßen an unsere Kapazitätsgrenzen und bräuchten dringend personelle Verstärkung in Form von Ehrenamtlichen, die bei Projekten oder im Stiftungsrat mitarbeiten wollen. Informieren Sie sich über uns auf www.buergerstiftung-landshut.de“, so Humpeneder-Graf

Zum Bild: Das neue, für drei Jahre vergebene Gütesiegel 2020-2022.

 

Stiftung aktive Bürgerschaft in Berlin gibt Stiftungsratgeber heraus

 

„Gutes besser tun“, so lautet das Motto der Stiftung aktive Bürgerschaft in Berlin. Die Landshuter Bürgerstiftung gilt auch dort als eines der Aushängeschilder für Bürgerengagement, ihre Arbeit als Vorbild für zahlreiche andere Gemeinwohleinrichtungen. Für ihr Bürgerhaus Landshut wurde sie mit dem „Förderpreis aktive Bürgerschaft“ ausgezeichnet, eine Reihe weiterer Preise und Gütesiegel wurden ihr verliehen. Die Vorsitzende der Stiftung, Anke Humpeneder-Graf, wurde zu zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen in Deutschland und in der Schweiz nachgefragt und traf in ihrer Eigenschaft den Bundespräsidenten, den Ministerpräsidenten und Stiftergrößen wie Susanne Klatten, die reichste Frau Deutschlands.

Nun wurde die Landshuter Bürgerstiftung in Berlin ein weiteres Mal in ihrer Vorbildfunktion bestätigt: Die Vorstandsvorsitzende, Anke Humpeneder-Graf, wurde zum Titelbild eines bundesweiten Ratgebers zum Thema Stiften. „Das war mal eine ganz andere Anfrage als sonst, wo ich um Vorträge, Diskussionsbeiträge oder Workshopleitungen gebeten werde. Und ich habe gerne zugesagt. Das Foto ist ja auch richtig lustig geworden“, freut sich Humpeneder-Graf.

Der Taschenratgeber zeigt auf zwanzig Seiten, wie man eine Bürgerstiftung vor Ort mit Zeit, Geld und Ideen unterstützen kann, was man davon hat und worauf man achten sollte. „So möchten wir“, schreibt die Stiftung aktive Bürgerschaft auf ihrer Homepage, „noch mehr Menschen für das Engagement in einer Bürgerstiftung begeistern.“

Die Stiftung aktive Bürgerschaft als Kompetenzzentrum für Bürgerengagement mit Sitz in der Regierungshauptstadt berät und vernetzt Bürgerstiftungen und setzt sich gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft, Gesellschaft und Politik für eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und ihrer gemeinnützigen Organisationen zum Wohle unseres Landes ein.

Der Ratgeber ist online als pdf unter www.aktive-buergerschaft.de/buergerstiftungen/buergerstiftung-mitmachen/ abrufbar.

 

Zum Titel-Bild der Broschüre (Foto: Stiftung aktive Bürgerschaft, Berlin): Die Landshuter Bürgerstiftungsvorsitzende auf dem Titel des bundesweiten Ratgebers.

 

Großer Andrang beim Weihnachtsessen der Berberhilfe 

Die Berberhilfe Landshut e.V. organisierte auch heuer wieder ein Weihnachtsessen für die Landshuter Obdachlosen und Menschen, die in prekären Wohnverhältnissen leben. Heuer half die Bürgerstiftung Landshut mit und spendete das weihnachtliche Essen. Astrid Kindsmüller von der Berberhilfe und Anke Humpeneder-Graf von der Bürgerstiftung freuten sich sehr über das viele Engagement ihrer ebenfalls ehrenamtlichen  Helfer und darüber, dass die weihnachtliche Veranstaltung der regen Teilnehmerschar wieder so viel Freude bereitet hat.

Rund achtzig Leute kamen im Gemeindehaus der Erlöserkirche zusammen, darunter eine ganze Reihe Ehrenamtlicher von den beiden Einrichtungen Berberhilfe und Bürgerstiftung. „Hut ab vor dem Engagement der Berberhilfe. Die Ehrenamtlichen sind täglich viele Stunden für ihre Hilfsbedürftigen im Einsatz, fahren verschiedene Haltepunkte ab, um regelmäßig Essen zu verteilen, Schuhe, Kleidung und vieles Lebensnotwendige mehr“ war Anke Humpeneder-Graf voll des Lobes und freute sich darüber, dass die Bürgerstiftung diesmal mithelfen konnte.  Die Teilnehmer an dem alkoholfreien Weihnachtsessen lauschten den vorgetragenen Weihnachtsliedern und beteiligten sich an den Zaubertricks von „Magic Didi“. Nach Kaffee und Kuchen und einem zünftigen Schweinsbraten am warmen Buffet gab es noch Geschenke für alle, die von Landshuter Geschäftsleuten gespendet worden waren, und man kam miteinander in interessante Gespräche.

Zum Bild (Foto Christine Vincon): Die Ehrenamtlichen von Bürgerstiftung und Berberhilfe bei der Essensausgabe am warmen Buffet.

Zum Foto: (v.l.n.r.): Turnierleiter Hans Pongratz und Bürgerstiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf mit den drei Erstplatzierten Hans Faltlhauser (3), Christa Bauer (2) und Roman Schießl (1).

 

Mit sehr viel Spielfreude waren die Teilnehmer am vergangenen Freitag dabei: In zwei Runden zu je 30 Spielen hatten alle Beteiligten großes Vergnügen am 1. Benefiz-Schafkopfturnier der Bürgerstiftung Landshut. In der Gaststätte Zollhaus ließen sich zahlreiche Kartler von Turnierleiter Hans Pongratz an Vierertische losen, um in zwei Runden je dreißig Mal auf ein gutes Blatt zu hoffen. Mit zehn Euro Spieleinsatz pro Spieler legte die Bürgerstiftung dabei einen Grundstock für ein Weihnachtsessen, das die Berberhilfe Landshut e.V. heuer für die Landshuter Obdachlosen ausrichtet. „Es ist enorm, was die Verantwortlichen der Berberhilfe täglich für die Menschen auf der Straße leisten“, stellte Anke Humpeneder-Graf, Vorsitzende der Bürgerstiftung fest. „Da freut es uns umso mehr, dass wir an Weihnachten mit unseren Mitteln und mit unserer Manpower dazuhelfen können.“ Nicht nur das positive Ziel tat seine Wirkung: Getreu dem ausgegebenen Motto „Spiel, Spaß, Spannung und was zum Naschen“ gab es drei Haupt- und weitere sieben Trostpreise – und für den Letztplatzierten sprang zudem ein Satz Schafkopfkarten zum Üben heraus. Das Organisationsteam Bojana Moosbühler, Friederike Appold und Josef Wirkert hat bereits eine Wiederholung im kommenden Jahr angekündigt.

 

  

 

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