Wirtschafts-Exkursion ins Bürgerhaus

 

Im Rahmen einer Exkursion nach Landshut besuchten zwei Klassen des Wirtschaftszweigs der Fachoberschule Karlsfeld das Bürgerhaus Landshut im Wohnviertel um die Porschestraße im Industriegebiet West. Die Oberstufenschüler zeigten sich sehr interessiert an den Herangehensweisen an soziale Probleme, vergleichbare Problemstellungen gebe es auch in anderen Städten, in München etwa im Wohnviertel Hasenbergl.

Anke Humpeneder-Graf, die Vorsitzende der Bürgerstiftung Landshut, welche den Bau und den Betrieb des Bürgerhauses geschultert hat, informierte die Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Gründungsvoraussetzungen einer Bürgerstiftung und über die Realisierung des Millionenprojekts Bürgerhaus, das anschließend von beiden Klassen besichtigt wurde. Besonderen Wert legte Humpeneder-Graf auf einen Bewusstwerdungsprozess, damit die jungen Leute ihre Privilegien und die damit einhergehende Verantwortung als Aufgabe und Chance begreifen.

An den einstündigen und reich bebilderten Vortrag am neuen Großbildschirm  im Cafe des Bürgerhauses schloss sich eine Hausbesichtigung an. Ehe sich die beiden Lehrerinnen für die interessanten Einblicke bedankten und die Exkursion im Landshuter Stadtzentrum mit einem Besuch im Rathaus fortsetzten, durften die Schüler der beiden Klassen noch den hauseigenen Streetballplatz ausprobieren.

Zum Bild: Zwei Klassen des Wirtschaftszweigs der Fachoberschule Karlsfeld bei ihrer Exkursion ins Bürgerhaus Landshut, bei dem auch Kontakt mit den Besuchern vor Ort aufgenommen wurde (Mitte, oben), daneben Lehrerin Ute Ahrens (li.), Susanne Fischer (6.v.re.) und Anke Humpeneder-Graf (2.v.re.) von der Bürgerstiftung.

Babysprechstunden im Bürgerhaus

 

Das Bürgerhaus Landshut hat sein Angebot für die Menschen im Wohnviertel um die Porschestraße weiter ausgebaut. Die Koordinierende Kinderschutzstelle KoKi  bietet dort seit einigen Wochen regelmäßige Babysprechstunden für junge Mütter und Väter an. Für Hilfestellung und fachliche Beratung für einen guten Start ins Kinderleben steht mit Claudia Aigner zu den wöchentlich stattfindenden Beratungen eine erfahrene Kinderkrankenschwester aus dem Kinderkrankenhaus St. Marien für alle Fragen zur Verfügung. Anke Humpeneder-Graf, Vorsitzende der Bürgerstiftung Landshut, die das Bürgerhaus betreibt, freut sich, dass man das Angebot an die Menschen vor Ort damit in eine weitere Richtung ausbauen könne: „Fragen gibt es immer, wenn man Nachwuchs bekommt. Und für die Mütter vor Ort ist es nicht ganz einfach, jedesmal mit dem Baby ins Rathaus II zu fahren.“

Egal, ob man sich in der Elternrolle überfordert fühlt, ob das Kind Bauchweh hat und mit Einschlafproblemen kämpft oder ob die Mütter Fragen zum Stillen und zur Babyernährung haben. Bei der kostenlosen Sprechstunde kann man sein Baby auch messen und wiegen lassen. Wickeltisch, Wärmelampe, Babywaage und Pflegeartikel für das Baby sind ebenfalls vor Ort. Geöffnet ist das Angebot einmal in der Woche, mittwochs von 10 bis 12 Uhr, im Beratungsraum im Obergeschoss des Bürgerhauses.

Die Koordinierende Kinderschutzstelle KoKi ist Anlaufstelle für Schwangere und Eltern mit Kindern bis etwa drei Jahren. Sie ist zuständig für den Aufbau eines regionalen Hilfe-Netzwerks. Auf Initiative des Bayerischen Sozialministeriums wurden die KoKis 2009 bayernweit an den Jugendämtern ins Leben gerufen. Auf Wunsch begleitet die KoKi die Eltern auch bei der Kontaktaufnahme zu anderen Einrichtungen, Behörden oder Fachstellen. Alle Gespräche  werden vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht.
(Jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr, auch in den Ferien geöffnet. Bürgerhaus Landshut, Dominik-Brunner-Weg 1, Tel. 0871/97472134)

Zum Bild (v.l.n.r.): Anke Humpeneder-Graf und Claudia Aigner im Beratungsraum des Bürgerhauses.

Näher am Bürger

 

Es ist ein ganz besonderer Service, den das italienische Konsulat für die in Landshut lebenden italienischen Staatsbürger anbietet: Sprechstunden im Bürgerhaus. Das heißt, dass nicht mehr jeder einzelne Bürger nach München fahren muss, um seinen Reisepass zu verlängern oder seine Rente zu beantragen, sondern dass die Konsulatsmitarbeiterin Rosalba Mandaglio vom Istituto Di Patronato e di Assistenza Sociale nach Landshut kommt. Ausgerüstet mit ihrem mobilen Büro im Laptop kann sie alle Dienstleistungen und Amtshandlungen direkt im Bürgerhaus vornehmen und den Antragstellern so manchen für den Ämtergang ansonsten benötigten Urlaubstag einsparen.

Auch am vergangenen Mittwoch kamen wieder eine ganze Reihe italienischer Familien ins Bürgerhaus. „Der Andrang war vom ersten Tag an enorm. Frau Rosalba ist noch nie umsonst nach Landshut gefahren“, freute sich Anke Humpeneder-Graf, die Hausherrin des Bürgerhauses darüber, dass das Angebot so gut angenommen wird. Initiator der Sprechstunden war Giuseppe Cafariello, der, als Vorsitzender des Migrationsbeirates Landshut, nicht nur aus erster Hand um die Probleme von Migranten wusste, sondern durch seine guten Kontakte die Zusammenarbeit auch organisiert hat. „Wir versuchen derzeit, ein solches Angebot auch mit dem polnischen Konsulat in die Wege zu leiten“, so Cafariello über seine weiteren Pläne.

Auch der Konsulatschef aus Rom kam am Mittwoch angereist, um sich persönlich ein Bild von der guten Zusammenarbeit zu machen und seine Mitarbeiterin am neuen, regelmäßigen Arbeitsplatz zu besuchen. Die nächsten Sprechstunden finden jeweils am dritten Donnerstag im Monat, von 14.30 bis 18 Uhr, im Beratungsraum im Bürgerhaus Landshut, Dominik-Brunner-Weg 1, statt.

Zum Bild: Rosalba Mandaglio (2.v.re. sitzend) und Gioseppe Cafariello (3.v.re. stehend) zwischen Besuchern und Konsulats-Vertretern.

Rotary-Cup in Oberlippach wieder zugunsten des Bürgerhauses

 

Auch in diesem Jahr fand wieder das Charity Golfturnier des Rotary Clubs Landshut-Trausnitz zugunsten der Bürgerstiftung statt. Der Erlös des Rotary Cups, der vom Golfclub Landshut und seinem Präsidenten Josef Ortmaier ebenso wie von den einzelnen Mitgliedern des Rotary Clubs und zahlreichen Spendern großzügig unterstützt wird, finanziert die Hälfte der Sozialpädagogenstelle im Bürgerhaus. Die Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf und die Bürgerhaus Julia Witzke kamen zur Abendgala im Golfclub und berichteten von der täglichen Arbeit und den Fortschritten im Bürgerhaus.

 

Zum Bild (v.l.): Golfclub-Präsident Josef Ortmaier, Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf und Rotary-Cup Organisator Martin Forster.

1000 Euro-Spende für das Bürgerhaus

 

Der Rahmen passte einfach wunderbar: Beim großen Eröffnungsfest übergab Liane Paunker, Geschäftsführerin der Liane Paukner Immobilien GmbH & Co. KG, im Beisein von Oberbürgermeister Hans Rampf einen Tausend-Euro Scheck für das Bürgerhaus. Dafür hätten Robert Hubauer, Geschäftsführer des BMW-Vertragshändlers Hubauer GmbH, und sie selbst  zusammengelegt. Prof. Dr. Thomas Küffner, Schatzmeister der Bürgerstiftung Landshut, nahm das Geld gerne entgegen:  „Bei der Finanzierung der Außenanlagen sind noch einige Lücken zu stopfen. Gerade die unsichtbaren Dinge wie eine Drainage entlang des gesamten Grundstücks kosten eine Menge Geld, obwohl man nicht direkt etwas sieht.“ Da komme die Spende sehr gelegen.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Prof. Dr. Thomas Küffner, Liane Paukner, Oberbürgermeister Hans Rampf

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