Am 17.12.2012 ist es soweit – das Landshuter Bürgerhaus in der Porschestraße eröffnet seine Pforten. Die Einrichtung soll Anwohnern aller Altersgruppen zukünftig als tägliche Anlaufstelle dienen und eine Vielzahl an Beratungs- und Betreuungsleistungen sowie Bildungs- und Freizeitangebote anbieten.
Auch das Landshuter Familienunternehmen Reifen-Wagner I.S. leistet bei diesem karitativen Projekt einen wichtigen Beitrag: So wird den Jugendlichen, die an den Bereich „Computer und Medien“ herangeführt werden sollen, ein nagelneuer iMac kostenlos zur Verfügung gestellt.
Am 26.11.2012 besuchte Michael Schnickmann, Geschäftsführer von Reifen-Wagner I.S., das zukünftige Bürgerhaus, um Anke Humpeneder-Graf, der Vorsitzenden der Bürgerstiftung Landshut, den Apple-Computer zu überreichen. „Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass Jugendliche sich auch mit Themen aus dem IT-Bereich auseinandersetzen. Wir leben in einem digitalen Zeitalter – insofern stellen Kenntnisse in diesem Gebiet für viele Berufe eine Basis-Qualifikation dar, die schlichtweg vorausgesetzt wird“, weiß Michael Schnickmann. „Daher ist es uns ein großes Anliegen, sozial benachteiligte Jugendliche zu unterstützen und zu fördern, um auf diese Weise einen kleinen Beitrag zu leisten“, erläutert Michael Schnickmann die Motivation der großzügigen Spende. Anke Humpeneder-Graf zeigt sich sehr erfreut: „Im Erdgeschoss des Bürgerhauses wird ein EDV-Raum eingerichtet – an dieser Stelle passt die Spende von Reifen-Wagner I.S. perfekt“.

Das Familienunternehmen Reifen-Wagner I.S. nimmt Werte wie soziales Engagement sehr wichtig und hat im Jahr 2011 soziale Hilfsprojekte mit rund 40.000 Euro unterstützt sowie die Patenschaft für einen Löwen im Nürnberger Zoo übernommen. Neben der Spende des iMacs an das Bürgerhaus Landshut setzt sich der Reifenfachhändler in diesem Jahr für die Sicherheit von Grundschülern ein, indem er kostenlos 15.000 Reflektoren an Schulkinder verteilt.

Kreislauf des Bürgerhauses funktioniert dank großzügiger Hilfe

 

Bald wird das Gerüst abgebaut werden. Am Bürgerhaus Landshut, das inzwischen längst zu voller Höhe angewachsen ist, trafen sich die Vertreter der Firmen, die für die technische Gebäudeausstattung verantwortlich sind. Der Bitte um Spenden für das engagierte soziale Projekt der Bürgerstiftung Landshut waren alle nachgekommen und hatten Spenden in einer Gesamthöhe von mehreren zehntausend Euro im Gepäck.

Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf dankte all denjenigen, die „mit Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen den Kreislauf des Hauses geschlossen“ hätten. „Bald wird das Haus ein funktionierendes organisches Ganzes sein, in das durch die sozialen Projekte ganz viel Leben einziehen wird.“ Sie dankte für die großzügigen Gaben, denn ohne die Sponsoren hätte das Bürgerhaus nicht realisiert werden können.

Helmut Bauer, der als Fachplaner die gesamte technische Gebäudeausrüstung verantwortet, und seine Mitarbeiterin Hedwig Niedermaier, freuten sich zu sehen, wie das Bürgerhaus nun schon Form annehme und in großen Schritten seiner Bezugsfertigkeit entgegengehe. Anton Oberpriller von der Anton Oberpriller GmbH in Ergolding, der mit seinem Mitarbeiter Benjamin Paruzel zur Baustelle gekommen war, zeichnet für die Heizung und die thermische Solaranlage verantwortlich. Er hatte sich nicht lange bitten lassen, sich für das Bürgerhaus zu engagieren, das er vor allem dafür lobte, dass es „Jugendliche auf den richtigen Weg bringen“ möchte. Hans-Jürgen Seibold, Geschäftsführer der ebenfalls in Ergolding ansässigen Gleisberg GmbH, die für die Sanitärinstallation zuständig ist, lobte das Bürgerhaus als „einzigartige soziale Einrichtung“. Auch Geschäftsführer Franz Stürzer von der für die Lüftungsinstallation zuständigen DS Elektrotherm GmbH und Reinhold Reiseck, Niederlassungsleiter von Richter + Frenzel Landshut-Ergolding, der die Sanitär- und Haustechnik lieferte, sponserten das Bürgerhaus großherzig. 

 

Zum Bild (Foto: Christine Vincon):

Die mit der Gebäudetechnik betrauten Firmen übergaben großzügige Spenden für das Bürgerhaus: (v.l.n.r.) Benjamin Paruzel und Anton Oberpriller (Anton Oberpriller GmbH),  Hans-Jürgen Seibold (Gleisberg GmbH), Hedwig Niedermaier (Ing.-Büro Bauer & Hofstetter), Anke Humpeneder-Graf (Bürgerstiftung Landshut), Dipl.-Ing. Helmut Bauer (Ing.-Büro Bauer & Hofstetter)

Drei Sponsoren übergeben für das Bürgerhaus als Einrichtung zur Gewaltprävention Spenden im mehrfachen sechsstelligen Bereich


Alois Meier, Claus Girnghuber und Peter Hoffmann haben drei Dinge gemeinsam: Alle drei waren Dominik Brunner eng verbunden, der in Solln bei München sein Leben verlor, weil er sich schützend vor Kinder stellte. Alle drei engagieren sich seit dessen Tod in der Dominik- Brunner-Stiftung. Und alle drei stehen, als Stiftung ebenso wie als Geschäftsleute, mit großen Spenden hinter dem Projekt der Bürgerstiftung Landshut, dem Bürgerhaus im Wohnviertel im Landshuter Industriegebiet West.

Mit der Bürgerstiftungsvorsitzenden Anke Humpeneder-Graf trafen sie sich am Bürgerhaus, um ihre Verbundenheit durch Spenden zu bekräftigen und informierten sich über den Baufortschritt in dem bereits gut beheizten Haus mit den hellen, freundlichen Räumen. Die Außenanlagen und damit auch der direkt zum Bürgerhaus führende und nach Brunner benannte Dominik-Brunner-Weg werden derzeit befestigt.

Alois Meier, Vorstandsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung, bekräftigte die 200.000-Euro Spende der Stiftung, mit der neben dem Bau auch die halbe Leitungsstelle des Bürgerhauses finanziert werden soll. Peter Hoffmann, ebenfalls Mitglied im Vorstand der Stiftung, verantwortete als Vorstand der ERLUS AG Mallersdorf zudem eine weitere großzügige Spende, die sämtliche für das große Dach benötigte Dachziegel beinhaltet. Claus Girnghuber, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Dominik-Brunner-Stiftung, spendete als Geschäftsführer der Girnghuber GmbH nicht nur die für den Bau benötigten Ziegel, sondern legte für die Außenpflasterung auch noch die benötigten Klinker mit dazu.

Als ehemaligen Kollegen und Freunden von Dominik Brunner ist allen dreien das Bürgerhaus ein Herzensanliegen, weil es die gemeinsame Zielsetzung der Gewaltprävention in unserer Gesellschaft umzusetzen hilft. Zivilcourage und Schutz vor Gewalt im Alltag waren wichtige Werte in Brunners Leben und mit der Stiftungsgründung setzen Meier, Hoffmann und Girnghuber dieses Anliegen gemeinsam mit vielen Unterstützern fort. Im Bürgerhaus sollen bereits für die Jüngsten Programme angeboten werden, die auch im späteren Alter Konfliktlösungen ohne Gewalt ermöglichen. Auch in Erziehungsfragen, bei Hausaufgaben- und Alltagsproblemen soll das Bürgerhaus Anlaufstelle werden.

Zum Bild: In den großen Fenstern des Bürgerhauses spiegeln sich schon die Wohnbauten der Umgebung. Wesentlich zum Gelingen beigetragen haben die Spenden von Dominik Brunner Stiftung, GIMA und ERLUS: Claus Girnghuber, Peter Hoffmann, Anke Humpeneder-Graf, Alois Meier (v.l.n.r.).

Holz auf die Hütte

 

Einiges an Holz ist im Bürgerhaus Landshut verbaut: Stattliche Balken tragen das mehrere hundert Quadratmeter große Dach mit der Photovoltaik- und der Solaranlage und schaffen im Inneren ein warmes und gesundes Raumklima. Dass sich die Bürgerstiftung das alles leisten konnte, ist den großzügigen Spenden von Robert Bergmüller von der Bergmüller Holzbau GmbH und Josef Balk von der Holz Balk GmbH & Co. KG zu verdanken.

Gemeinsam machten es sich der Sägewerksbesitzer und der Zimmerer zur Aufgabe, das Werden des Bürgerhauses nach den eigenen Möglichkeiten zu unterstützen. „Vor allem meine Erwartungen in die sozialen Auswirkungen des Bürgerhauses haben mich dazu bewogen“, gibt Josef Balk zu, „aber auch die Zusammenarbeit mit dem Sportverein“. Daher freue es ihn ganz besonders, dass der FC Eintracht mit der Perspektive eines neuen Vereinsheims bereits zwei Jugendmannschaften auf die Beine gestellt hat. „Früher haben wir mit den Roten Raben in Vilsbiburg den Profisport gefördert. Aber unsere Interessen haben sich verlagert. Unter dem sozialen Aspekt ist es viel wichtiger, den Breitensport zu fördern.“ Den Vilsbiburger Balk, der ganz in der Nähe des Bürgerhauses eine eigene Baustelle für den neuen Balk-Holzfachmarkt im Industriegebiet hat und den Bayerbacher Bergmüller, eint eine langjährige Freundschaft mit GIMA-Geschäftsführer Claus Girnghuber, dem die Bürgerstiftung eine sehr generöse Spende für die am Bürgerhaus verbauten Ziegel und Klinker verdankt. Dessen Engagement sei die Initialzündung für ihn gewesen, so Robert Bergmüller, der die Arbeiten am Dach des Bürgerhauses übernahm. Dass er in so guter Gesellschaft ebenfalls eine namhafte Spende an die Bürgerstiftung überreiche, sei für ihn Ehrensache. Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich vielleicht noch einige Spender anstecken lassen: „Ein paar zehntausend Euro für die Einrichtung und die Außenanlagen fehlen uns noch. Es wäre schön, wenn wir das Haus im Dezember ohne rote Zahlen eröffnen könnten.“

Auf dem Bild:

Die Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf (Mitte) hat gut lachen: Dank der hölzernen Bedachung und den Spenden von Robert Bergmüller (li.) und Josef Balk (re.) muss im Bürgerhaus keiner im Regen stehen. Weitere Spenden für die Einrichtung und die Außenanlagen werden aber noch benötigt.

Am Bürgerhaus Landshut wurde kürzlich das Lehrlingsprojekt des Elektrounternehmens Bauer GmbH & Co. KG vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein in Landshut bislang einmaliges Projekt, bei dem fünf Auszubildende des Elektrohandwerks, angeleitet von den Projektleitern Stefan Schrömer und Michael Lober, die gesamte Elektroinstallation des Neubaus am Auerweg selbst planen und durchführen – vom Angebot bis zur Ausführung des kompletten technischen Parts, einschließlich der Übergabe an die Bürgerstiftung.
Franziska Bauer ist die Chefin des fast 600 Mitarbeiter umfassenden, bundesweit tätigen Unternehmens, das seinen Sitz in Buchbach im Landkreis Landshut hat. Ihr hat die Idee „Bürgerhaus“ von Anfang an gefallen und sie war sofort bereit, das soziale Projekt mit allen ihren Möglichkeiten zu unterstützen. „An anderen Standorten haben wir mit solchen Lehrlingsprojekten schon ausgezeichnete Erfahrungen gemacht“, berichtet sie. In Landshut ist das Projekt am Bürgerhaus das erste seiner Art. Anke Humpeneder-Graf, die Vorsitzende der Bürgerstiftung und Bauherrin des Bürgerhauses, lobt das Projekt: „Es passt zu den Intentionen unseres Bürgerhauses. Hier lernen schon in der Bauphase Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen, sich zu engagieren, indem sie das Projekt auch als ihr Projekt begreifen. Ich glaube, dass den jungen Auszubildenden das sehr gut tut und sehe es auch als Gewinn für deren Zukunft.“ 
Auch die Jugendlichen selbst stehen hinter dem Projekt. Schon im Vorfeld mussten sie sich Gedanken machen, was sie dafür an Material benötigen. Sie mussten Kontakt mit den Herstellern aufnehmen und Mengen berechnen, sie mussten das Projekt vorstellen und dokumentieren. Neben den fachlichen Aspekten werden auch Zusammenhalt, Eigenverantwortung, Teamgeist sowie das Arbeiten Hand-in-Hand gefördert. 
Und Prof. Dr. Thomas Küffner freut sich auch in seiner Eigenschaft als Stiftungsschatzmeister: „Das Schönste ist, dass die Firma Bauer den Auftrag komplett sponsert. Für uns sind das Ersparnisse in Höhe von 90.000 Euro.“ Das Bürgerhaus wird zukünftig als Anlaufstelle für alle Altersgruppen dienen, außerdem wird der FC Eintracht mit in das Gebäude ziehen.  

(v.l.n.r.): Azubi Tobias Zellmeier, Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf, Franziska Bauer, Schatzmeister Prof. Dr. Thomas Küffner, Azubi Vinzenz Mayr

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